"Der Mensch ist nicht dazu geboren um so zu sein
wie andere ihn haben wollen. Er ist dazu geboren so zu werden,
wie die Schöpfung es für ihn vorgesehen hat." (Birgit Holloh)
Philosophie und Ziele
1. Leben und Er-Leben als ein Teil dieser Schöpfung
Menschen, die aktiv Leben und Erleben, erfahren eine direkte Rückanbindung an die Schöpfungsnatur Gottes. Denn wie die Erde zum Universum gehört und jede einzelne Körperzelle zu unserem Körper, so gehört der Mensch als kleiner Teil zur Gesamtheit der Schöpfung, unterliegt deren ordnenden Prinzipien und ist sogar fähig, selbst schöpferisch tätig zu werden.
2. Der Mensch ist sich selbst und seinen Mitgeschöpfen gegenüber verpflichtet
Jeder Mensch hat eine Fürsorgepflicht gegenüber sich selbst. Deshalb sollte der Mensch sich bemühen, seinen Körper, seinen Geist und seine Seele in harmonischer Balance miteinander schwingen zu lassen. In Balance entwickelt der Mensch die Kraft und die erforderliche Empathie, auch für seine Mitmenschen, die Tiere, die Natur ... einstehen zu können.
3. Der Mensch soll die ihm anvertraute Schöpfung hegen und pflegen
...Ich setze euch über die Fische im Meer, die Vögel in der Luft und alle Tiere, die auf der Erde leben und vertraue sie eurer Fürsorge an. ..." (Textauszug aus der biblischen Schöpfungsgeschichte, Gen.2; 28,29).
Der Mensch muß nicht erst die Schöpfungsgeschichten - und dergleichen gibt es ja bekanntlich mehrere - gelesen haben um zu erkennen, dass er im Gleichmaß beide Seiten einer Medaille, also das Nehmen wie auch das Geben, erlernen und leben soll. Der Mensch nimmt von dieser Erde, muß also im Gegenzug auch im Gleichmaß dafür geben. Der Mensch gibt, in dem er wieder erlernt, die ihm anvertraute Schöpfung mit all seinen Wesen zu hegen und zu pflegen und Sorge dafür zu tragen, dass Mutter Erde als Gesamtheit keinen weiteren irreparabelen Schaden nimmt.
4. Von und miteinander lehren und lernen durch konstruktive Freundschaft
Bewusstwerdungsprozesse können leichter im Menschen aktiviert, erinnert und verankert werden, wenn er lernt, auf konstruktive Weise mit seinen Mitmenschen und auch mit all seinen Naturgeschwistern in Harmonie (AI-) und liebevoller Freundschaft (-CARA) umzugehen, voneinander und miteinander zu lernen.
AICARA-Hauptziel ist es, für den Menschen letztendlich das Leben viel lebenswerter, glücklicher, leichter, einfacher und somit vor allen Dingen auch gesünder zu machen. AICARA-Hauptziel ist es weiterhin, auch den Tieren und der Schöpfung insgesamt verantwortungsbewusster, in Ehrfurcht und in Demut gegenüberzutreten und ihr in Würde zu begegnen.